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Juche, ave und aloha bei USW. Diese Web-Site ist der Fetzen um mein geistiges Überdruckventil. Sie nimmt alles auf was aus meinem Kopf trieft. Mach mit und Benutze den Link "sag mir auch was Du dazu denkst!" um mit Deiner Meinung die Welt zu verändern.
16.08.16  Schicksal herausfordern
Am Wochenende hatte ich eine Diskussion über das Schicksal.
Ich glaube nicht und mein Gesprächspartner schon. Alles ist vorausbestimmt.
Für mich wäre das eine Qual. Wenn alles vorausbestimmt ist, was mache ich denn dann noch da. Ich bin nur ein ausführendes Organ der Bestimmung, das so lange hier auf Erden herum
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... kriecht um die Bestimmung zu erfüllen, bis es seine Bestimmung ist endlich sterben zu dürfen.
Ich bin Individualist, ich nehme die Welt selbst in die Hand und gestalte. Und wenn ich etwas gestaltet habe, dann war ich das und nicht das Schicksal. Das ist meine Verantwortung.
Den Satz das "Schicksal herauszufordern" konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen. Was ist es für eine Herausforderung,
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... wenn ohnedies alles vorbestimmt ist.
NEIN, schicksal kommt für mich nicht in Frage.
3.08.16  Schnitten im Kino
Alle, die versehentlich diesen Post zu lesen begonnen haben, weil sie bei den "Schnitten im Kino" an die geile Sophia Loren oder Brigitte Bardot denken, werden enttäuscht sein. Hier geht es um die nicht geilen, aber süßen Mannerschnitten.
Mannerschnitten ins Kino mitzunehmen ist eine Unart, zu der ich stehe. Dazu stehen ist ja gut, aber bei der Umsetzung happerts.
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...
Immer wieder wenn ich mir im Kino am Buffet Mannerschnitten kaufe, ärgere ich mich, dass ich zuhause schon wieder vergessen habe sie in meine Tasche zu geben. Oder gestern, da habe ich sie in der Tasche gehabt, habe aber vergessen, sie herauszunehmen.
Heute in der Früh habe ich sie gefunden. Sitze vor dem Computer schreibe den USW Eintrag, esse dabei Mannerschnitten und denke an Toni
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... Erdmann, den Film den ich gestern gesehen habe.
30.07.16  Waldruhe
Ich schreibe gerade die Texte für die Website der Waldruhe. Dabei habe ich folgenden Gedanken gestrickt:
Wenn man versucht Ruhe zu suchen, wird man scheitern. Ruhe stellt sich dort ein, wo nichts ist.
Man kann Ruhe aber finden, wenn man dort hin geht wo man nichts zu suchen hat.
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... So vieles vom Menschen geschaffenes birgt Unruhe. Der Wald ist ein Ort, an dem die Spuren des Menschen schnell verhallen. Dort vergisst man zu suchen und man findet Ruhe.
Nicht schlecht, seit langem wieder ein Eintrag im FOOD.
25.07.16  Athen
Von den Philosophen ist nicht mehr viel zu sehen. Athen, eine Riesenstadt. Sechs Millionen Einwohner. Ca. die Hälfte der griechischen Bevölkerung lebt in Athen. Die können nicht alle Philosophen sein.
Ich war dort. Von 21:45 - 4:25. Zu wenig Zeit um jeden Stein umzudrehen, aber einen
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... Überblick konnte ich mir verschaffen.
20.07.16  nächste Woche
Heute noch in Griechenland, nächste Woche geht es weiter!
5.07.16  Elie Wiesel ist tot
Einer weniger, der den Holocaust erlebt hat, und über die Gräuel berichten konnte.
Je länger das zurück liegt, je weniger es gibt die noch Bezug dazu haben, desto geringer ist die Angst, dass das was da passiert ist noch einmal passieren könnte.
Wie ich das Erste Mal mit dem 2. Weltkrieg in Berührung gekommen
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... bin, und darüber nachgedacht habe, war das alles noch keine 40 Jahre her. Heute, sind das schon mehr als 70 Jahre.
Ich habe beinahe Verständnis dafür, dass ein Jugendlicher mit 17 Jahren etwas, das mehr als 70 Jahre zurückliegt als etwas betrachtet, als ob es auf einem anderen Stern passiert wäre.
Aber das ist es nicht. Man muss diesen Skandal der Menschheit, dieser schlimmste
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... Fehllauf der sozialen Entwicklung immer im Hinterkopf haben, um zu erkennen, wo es keime gibt die solches wieder entstehen lassen!
Elie Wiesel hat uns dabei sehr geholfen.
Wer wird jetzt an seiner Stelle die Erinnerung wachhalten. Ein großes Vakuum ist entstanden, weil das Loch
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... wird nicht gefüllt.
24.06.16  Jenga
Großbritanien hat sich gegen den Verbleib in der EU entschieden.
JENGA ist ein Spiel, bei dem man einem Turm aus Holz vorsichtig Steine entnehmen muss. Wenn er dabei nicht umfällt, muss man den Stein im Anschluss wieder oben drauf legen.
Ich muss das hier erklären, weil dieses Spiel wahrscheinlich nur wenige kennen.
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... Jeder der das Spiel schon einmal gespielt hat, weiß, dass der Turm am Schluss umfallen muss. Das ist der Sinn des Spiels, weil dann lachen alle.
Auf unserer Welt dagegen kann es nicht das Ziel sein, dass sie bald zusammenbricht. Da lacht dann keiner. Die Regeln sind deshalb nicht so streng wie bei Jenga : Man darf die Welt stützen.
Einige Stütz-Arbeit wird in Zukunft auf
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... uns zukommen. Es gibt aktuell so viele Baustellen, kein Stein bleibt auf dem Anderen.
Leider haben zu wenige Leute mit Jenga gelernt, was es bedeutet, wenn man zu schnell die Steine entfernt.
Bei Jenga stellt man den Turm dann wieder auf und freut sich auf ein neues Spiel.
Hoffentlich können wir die Welt auch wieder neu aufbauen, wenn
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... sie einmal zusammengebrochen ist.
Wahnsinn, wer hätte gedacht, dass ich einmal Anlass haben werde so etwas schreiben?
 
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